H2-Pipeline Ertüchtigung – Geschäftsanbahnungsreise Niederlande

Vom 10. bis 12. März 2025 begab sich eine Delegation baden-württembergischer Unternehmen auf eine Geschäftsanbahnungsreise in die Niederlande.

Ziel der Maßnahme war es, neue Partnerschaften zu entwickeln. Gleichzeitig sollten Kooperationsmöglichkeiten im europäischen Infrastrukturprojekt Delta Rhine Corridor erschlossen werden. Dabei steht der Auf- und Ausbau von Pipelines für Wasserstoff und andere Energieträger im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden erhielten exklusive Einblicke in aktuelle Pipeline- und Wasserstoffprojekte. Zudem bekamen sie Zugang zu führenden niederländischen Energie- und Industrieunternehmen. In vier Unternehmensbesuchen wurden zentrale Themen vorgestellt. Dazu zählten Beschaffungsstrategien, technologische Anforderungen und neue Marktchancen.

Besuche fanden unter anderem bei Gasunie, Resato Hydrogen Technology, TATA Steel Nederland und Vattenfall Netherlands statt.

Darüber hinaus boten Besuche in den Häfen von Den Helder und Rotterdam einen umfassenden Überblick. Dabei ging es um logistische und infrastrukturelle Entwicklungen entlang des Korridors. Außerdem fanden verschiedene Netzwerktreffen und Pitch-Sessions statt. Hier stellten die Unternehmen ihre Kompetenzen vor und präsentierten konkrete Lösungen.
So konnten wertvolle Kontakte zu Entscheidungsträgern und Branchenvertretern geknüpft werden.

Begleitet wurde die Reise von Expertinnen und Experten der IHK und der AHK Niederlande.
Sie unterstützten die Delegation bei der Kundenakquise. Zudem halfen sie beim Aufbau von Vertriebsnetzwerken. Auch die Anbahnung gezielter Unternehmenskooperationen wurde aktiv begleitet. Im Fokus standen Unternehmen aus den Bereichen Rohrleitungsbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierung, Digitalisierung sowie der  Wasserstofftechnologie.

Die Maßnahme zeigte deutlich die Bedeutung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit. Sie ist ein zentraler Baustein für die europäische Wasserstoffstrategie. Mit zahlreichen neuen Geschäftskontakten kehrten die Teilnehmenden zurück. Zugleich nahmen sie konkrete Perspektiven für die Markterschließung mit. Dadurch entstand eine hohe Motivation, die Wasserstoffwirtschaft aktiv mitzugestalten.

Wir danken allen Unternehmen und Partnern, die diesen Besuch ermöglicht haben. Gleichzeitig freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit. Gemeinsam möchten wir internationale Geschäftsbeziehungen weiter stärken.