CCS & Wasserstoff – Geschäftsanbahnungsreise Oslo

Vom 22. bis 24. September 2025 nahmen baden-württembergische Unternehmen an einer Geschäftsanbahnungsreise nach Oslo teil, die ganz im Zeichen von Carbon Capture & Storage (CCS) und Wasserstofftechnologien stand.

Norwegen gilt als europäischer Vorreiter bei der praktischen Umsetzung der Energiewende – von großangelegten Speicherprojekten bis hin zu innovativen Wasserstoffanwendungen in Industrie und Energieversorgung.

Die Teilnehmenden erhielten während der Reise direkten Zugang zu Entscheidungsträgern, Projektentwicklern und Branchenexperten. Bereits zum Auftakt bot das Welcome Briefing mit einem Grußwort der Deutschen Botschaft Oslo sowie einem Marktüberblick durch die AHK Norwegen wertvolle Einblicke in die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. In anschließenden Fachgesprächen mit norwegischen Clustern und Branchenvertretern wurden aktuelle Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten diskutiert.

Ein zentrales Highlight war der German-Norwegian Energy Dialogue 2025, der Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine Plattform bot, um gemeinsame Projekte zur Dekarbonisierung und Wasserstoffnutzung zu erörtern. Im Rahmen der Veranstaltung fanden zahlreiche B2B-Gespräche und Kooperationsbörsen statt, bei denen baden-württembergische Zulieferer ihre Kompetenzen präsentieren und neue Partnerschaften anbahnen konnten.

Am letzten Reisetag standen praxisnahe Unternehmensbesuche auf dem Programm: Die Delegation erhielt Einblicke bei Aker SolutionsEquinor sowie im Herøya Industripark (u. a. bei Yara) zu aktuellen Initiativen im Bereich Wasserstoffproduktion. Ein weiterer Programmpunkt führte zu Norcem/Heidelberg Materials in Brevik, wo Technologien zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung vorgestellt wurden.

Die Reise bot den Teilnehmenden nicht nur wertvolle Kontakte, sondern auch Impulse für eigene Strategien im Bereich Dekarbonisierung, Wasserstoff und industrielle Nachhaltigkeit. Mit neuen Perspektiven, praktischen Erfahrungswerten und konkreten Anknüpfungspunkten für internationale Kooperationen kehrten die Unternehmen nach Baden-Württemberg zurück – inspiriert von Norwegens Innovationskraft und der engen deutsch-norwegischen Partnerschaft in der Energiewende.